Guter Anfang: So gelingt der Start in den Arbeitstag

© Iakov Filimonov | Dreamstime.com

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Für viele Menschen ist der Start in den Tag entscheidend. Er gibt die Richtung vor – kein Wunder also, dass besonders erfolgreiche Leute ihm große Bedeutung beimessen.

Für sie beginnt der neue Tag meist zwar schon am Ende des alten, indem Sie die wichtigsten ToDos für den nächsten Arbeitstag notieren und priorisieren, am Morgen aber sind auch für Sie einige Dinge sehr wichtig:

1. Inne halten und reflektieren

Bei der Ankunft am Arbeitsplatz geht man kurz in sich, sammelt sich und verschafft sich mental einen Überblick über den Tag. Was ist zu tun? Was ist besonders wichtig? So „taktet“ man sich und ist vor Überraschungen erst einmal gefeit.

2. Sich organisieren

Unordnung ist einer der vielen Auslöser für (unnötigen) Stress. Wenn man seinen Arbeitsplatz gut organisiert, lässt es sich entspannt arbeiten – das ist besonders zum Tagesstart sehr wichtig, um nicht schon früh am Limit zu sein.

3. Den Tag planen

Nun geht es daran auf Basis der ToDo den Tag noch einmal konkret zu planen. Welche Aufgaben sind zu erledigen? Was hat Priorität? Hier lohnt es sich mitunter Aufgaben Zeiten beizumessen wie bei einem Stundenplan.

4. Multitasking vermeiden

Speziell beim Start in den Arbeitstag ist man oft verleitet, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Das ist ein weiterer Auslöser für Stress, der unbedingt vermieden werden sollte. Ein Post-it am Monitor oder wo auch immer kann hier helfen..

5. Erfolg visualisieren

Diese Methode wirkt immer noch etwas esoterisch, ist aber bei erfolgreichen Menschen teils essenziell. Stellen Sie sich Besprechungen oder Vorträge einfach vor, durchleben Sie sie und sie werden erkennen, dass dies eine sehr lohnende Form der Vorbereitung ist.

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Mehr Eloquenz: Der Weg zu mehr Gewandtheit in Sprache und Ausdruck

© Ctvvelve | Dreamstime.com

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Ob Vorstellungsgespräch, Präsentation oder kurzes Gespräch unter Kollegen, wer sprachgewandt ist, hat die Zuhörer auf seiner Seite.

Den Weg zu mehr Gewandtheit in Sprache und Ausdruck ebnen dabei drei A’s…

Auswahl

Um sich sprachlich gewandt auszudrücken, ist die Größe des Wortschatzes von nachhaltiger Bedeutung. Nur wer über eine gute Auswahl an passenden Wörtern verfügt, kann diese auch „gewinnbringend“ nutzen. Um seinen Wortschatz sinnvoll zu erweitern bieten sich u.a. Synonym-Wörterbücher an.

Ausdruck

Eloquenz hat auch viel mit dem richtigen Auftritt zu tun. Wer an den richtigen Stellen Pausen im Redefluss einlegt oder bestimmte Passagen mit Nachdrücklichkeit hervorhebt, der wird als sprachgewandt wahrgenommen. Trainieren Sie deshalb genau diesen Ausdruck und lernen Sie, wann Pausen sinnvoll sind und wann welche Punkte hervorzuheben sind.

Artikulation

Sie können über den größten Wortschaft verfügen, wenn Sie diesen nicht klar zum Ausdruck bringen können, dann hilft er in puncto Eloquenz wenig. Achten Sie daher auf eine klare und pointierte Sprache und eine klare Artikulation. So ebnen Sie den Weg zu echter Eloquenz.

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Echtes Teamwork: Drei Richtlinien für gute Zusammenarbeit

© Syda Productions | Dreamstime.com

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Teamwork schwebt als positiv besetzter Begriff quasi über der gesamten Arbeitswelt. Oft jedoch ist die Arbeit in der Gruppe gar nicht so effektiv, wie es der Begriff eigentlich suggeriert – und die vielzitierten Vorteile gehen verloren oder kehren sich gar um.

Im Grunde geht es beim perfekten Teamwork darum, dass jeder das Bestmögliche seiner Person einbringt und auf dieser Basis Prozesse effektiv bearbeitet und beste Ergebnisse erzielt werden können. So sieht die ideale Welt des Teamworkings aus – leider ist diese oft nur virtuell vorhanden.

Andauernde Diskussionen, fehlende Konsenzfähigkeit oder das schlichte Verstecken in der Gruppe ohne einen echten Beitrag zu leisten, sind Gründe, die ein effektives und produktives Teamwork untergraben.

Um dieses jedoch zu gewährleisten, gibt es drei Faktoren, die erfüllt sein sollten:

1. Verschiedenheit sicherstellen

Eine Zusammensetzung des Teams aus zu gleichartigen Mitglieder kann verhindern, dass die unterschiedlichen Perspektiven verloren gehen – ein Kernvorteil des Teamworkings. Vorteilhaft ist es auch, verschiedene Repräsentanten aus verschiedenen Bereichen in der Gruppe zu haben. So können Aufgaben, Projekte und Probleme von allen Seiten beleuchtet und allgemein akzeptierte Entscheidungen getroffen werden.

2. Egos ausschalten

Dabei ist es wichtig, dass die Teammitglieder diese Unterschiede akzeptieren und Persönliches zugunsten des gemeinsamen Ziels zurückstellen. Hierbei geht es in erster Linie um die oben beschriebene Konsenzfähigkeit. Nur wenn jedes Mitglied die Meinung der anderen akzeptiert und ernst nimmt, kann eine fruchtbare Diskussion entstehen. Ziel ist eine gute Arbeitsatmosphäre und das bestmögliche Ergebnis.

3. Offenheit bewahren

Sich in der Gruppe von der Außenwelt abzukapseln, ist ebenfalls eines der bekannten Probleme des Teamworkings. Deshalb ist es wichtig, auch externe Meinungen und Sichtweisen zuzulassen. Diese können den internen Prozess zusätzlich fördern. Auch kann es hilfreich sein, im Team ein Mitglied heraus zu picken, dass “den Anwalt des Teufels” spielt und eine komplett gegenteilige Perspektive vertritt. Auf diese Weise lassen sich Lücken in der Argumentationskette aufdecken und neue Ansätze finden.

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Negatives Betriebsklima beeinflusst die Gesundheit

© Doczky | Dreamstime.com

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Ein schlechtes Betriebsklima wirkt sich auch negativ auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus. Das geht aus dem Fehlzeiten-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor.

Demnach leiden Angestellte in einer solchen Situation öfter unter Beschwerden und sind insgesamt unzufriedener im Hinblick auf die eigene Gesundheit. Laut des Reports betrifft dies jeden vierten Befragten.

Generell gaben 67 Prozent der Mitarbeiter mit schlechtem Betriebsklima an, an körperlichen Beschwerden zu leiden. Bei den Angestellten mit intakter Unternehmenskultur waren es lediglich 32 Prozent.

Die Unternehmenskultur rücke auch deshalb zunehmend in die öffentliche Wahrnehmung, weil vorliegende Daten darauf hindeuteten, dass viele Beschäftigte sich in den letzten Jahren deutlich stärker psychisch belastet fühlen, heißt es in der Studie. Dies spiegele sich auch in den seit Jahren steigenden Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen wider.

 

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Richtig Bewerben: Das passende Finale fürs Anschreiben

© Janina Dierks | Dreamstime.com

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Wie bereits beim ersten Satz des Anschreibens kommt es auch beim Ende darauf an, den Personaler nicht mit abgegriffenen Floskeln zu langweilen. Allein das lässt das gelungene Finale mindestens zu einer ebenso großen Hürde werden, wie der Auftakt. Die richtige Abschlussformulierung kann für Gesamtwirkung und Erfolg der Bewerbung entscheidend sein.

Nach den Ausführungen im Hauptteil geht es zum Ende darum, alles auf das gewünschte Ziel hin zu konzentrieren und den Personaler mit einer griffigen Formulierung abschließend zu überzeugen. Dafür ist es nötig, dass Interesse geweckt wird und ggf. sogar eine subtile Handlungsaufforderung – die Einladung zum Vorstellungsgespräch – eingeflochten wird.

Entsprechende finale Formulierungen könnten dann so aussehen:

  • Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, freue ich mich auf ein erstes Gespräch mit Ihnen.
  • All das reicht Ihnen noch nicht? Sie wollen mehr über mich wissen? Dann lassen Sie uns doch einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren. Ich freue mich darauf.
  • Der von Ihnen angebotenen Herausforderung würde ich mich gern stellen. Die Details meiner Mitarbeit würde ich gern mit Ihnen persönlich besprechen.

Zugegeben, die letzte Formulierung ist recht dreist, zeugt aber von Selbstbewusstsein und bleibt definitiv im Gedächtnis des Personalers haften – Sie haben Interesse geweckt…

Noch ein Tipp: In vielen Ratgebern und Handbüchern werden in entsprechenden Formulierungen immer wieder Ausrufezeichen verwendet. Vermeiden Sie das. Oftmals wirkt dies wie eine Drangsalierung oder Bevormundung. Die Aufforderung textlich zu verpacken, ist subtiler.

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Objektreferenz: Ständiges Vergleichen torpediert die eigenen Ziele

© Alphaspirit | Dreamstime.com

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Es ist immer wieder erstaunlich, wie leicht Menschen in negatives Denken verfallen. Ziele werden knapp verfehlt, die Wertschätzung, die einem zusteht, bekommt man nicht oder der letzte Parkplatz wird einem „wieder“ vor der Nase weggeschnappt.

Meist steht ein grundlegendes Problem hinter dieser mentalen Abwärtsspirale: Man vergleicht etwas Unvergleichbares mit etwas angeblich Vergleichbarem. Oder anders gesagt: Man vergleicht sich mit anderen. In der Psychologie wird dies wissenschaftlich als Objektreferenz bezeichnet.

Vergleiche hemmen das Erreichen der eigenen Ziele

Wissenschaftlich oder nicht, eines ist klar: Das durch ständiges Vergleichen zwangsläufig entstehende Denken, dass man etwas nicht erreicht was irgendjemand anders erreicht hat („Mein Haus, mein Boot, mein Kind, meine Top-Anstellung etc.“), fördert in keinster Weise die Verwirklichung eigener Ziele oder einer wirklich eigenständigen Lebensweise. Stattdessen wird das eigene Tun durch diese Art von ständiger Referenzierung gehemmt und negative Denkstrukturen gefördert.

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum gute Vorsätze oft so wirkungslos verpuffen? Es ist zumeist der eigene Glaube, dass andere etwas wieder eh viel besser machen oder ein angeblicher Beweis, dass dies so ist, der einem die Motivation nimmt, das eigene Ziel wirklich nachhaltig zu verfolgen.

Stattdessen hilft nur eins: Sich selbst als unvergleichlich zu betrachten und mit einem starken – wenn auch nicht starrem – Selbst die gesteckten Ziele anzugehen. Da wir durch das Leben in einer modernen Welt mit Werbung aller Art ständig bombardiert werden, die uns ständig künstliche Vergleiche aufzwingt, muss dieses Verhalten wirklich trainiert werden.

Ein Mittel dazu ist die Meditation. Dabei geht es nicht um einen spirituellen Hokuspokus, sondern einfach darum, sich selbst zu lehren, sich zu leeren. Will sagen: Von den äußeren Einflüssen zu befreien und das eigene Selbst in den Vordergrund zu rücken. Auf diese Weise „impft“ man sich, immer wieder den Fokus auf andere Personen und deren angebliche Erfolge zulegen.

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Meeting vorbereiten: Mit den fünf „T’s“ zum Erfolg

© Antoniodiaz | Dreamstime.com

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Besprechungen oder Meetings vorzubereiten fällt Menschen, die hier noch keine Erfahrung haben oft schwer. Habe ich wirklich an alles gedacht? Wenn man sich an den fünf „T’s“ orientiert, stehen die Chancen gut, dass alles Nötige bedacht wurde.

1. Thema

Was ist der Anlass für das Meeting und auf welche Themen soll eingegangen werden?

2. Tagesordnung

In welcher Reihenfolge sollen die Themenschwerpunkte besprochen werden?

3. Teilnehmer

Wer muss eingeladen werden bzw. welche Personen aus dem Unternehmen können etwas beitragen?

4. Timing

Wie lang soll das Meeting maximal dauern und gibt es zeitliche Ablaufmarken, wann zu einem anderen Themenschwerpunkt gewechselt werden muss?

5. Technik

Welche technischen Voraussetzungen müssen für einen reibungslosen Ablauf gegeben sein? Stichwort Beamer, Flipchart, Ton etc.

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Stressfreier Arbeiten: Fünf Tipps gegen Überarbeitung

© Goodluz | Dreamstime.com

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Wenn man morgens mit dem Gedanken an die Berge von Arbeit aufwacht, die der Tag wohl bringen wird, ist es leicht in ein „Reh-im-Scheinwerferlicht“-Verhalten zu verfallen. Die Gedanken drehen sich nur noch um die scheinbar unlösbare Aufgabenflut. Mit einigen kleinen Techniken ist es möglich, sich aus der „Schockstarre“ zu lösen und die Arbeit anzugehen.

1. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten

Sich selbst zuzutrauen, Aufgaben zu meistern – und wirken sie auf den ersten Blick noch so unlösbar -, ist ein elementarer Bestandteil, um mit der Arbeit anzufangen. Zusätzlich sollte man Vertrauen in die Zukunft generell aufbauen, denn nur so lässt sich eine optimistische Einstellung schaffen, die es ermöglicht, wirklich produktiv zu sein.

2. Eine kurze Liste erstellen

Brechen Sie die erschlagend wirkende Aufgabenfülle in kleine Teile auseinander und setzen Sie Prioritäten. Eine kurze Liste mit anfangs nicht mehr als fünf Punkten bringt Sie in die Spur. Nehmen Sie sich nicht zu viel Zeit mit der Erstellung der Liste. Entscheiden Sie schnell und intuitiv und legen Sie dann sofort mit Punkt eins los.

3. Nicht von Nichtigkeiten ablenken lassen

Jedes noch so fokussierte Arbeiten kann sich durch vermeintlich wichtige berufliche oder private Dinge leicht torpedieren lassen. Wenn Sie das Ziel, eine Aufgabe abzuhaken, vor sich sehen, sollten Sie blitzschnell entscheiden, ob die Anfrage, die Besprechung oder einfach die Mail des Kollegen wirklich gerade den Stellenwert hat, um die aktuelle Tätigkeit zu unterbrechen, auf die Gefahr hin, viel Mühe aufwenden zu müssen, um wieder in den derzeitigen „Flow“ zu kommen. Schalten Sie dazu alle Ablenkungen wie Mailprogramm etc. einfach für eine gewisse Zeit aus und versuchen Sie sich nur auf die Erledigung des nächsten Punktes auf ihrer Liste zu konzentrieren.

4. Sich Erfolge bewusst machen

Jede erledigte Aufgabe ist ein Grund, kurz inne zu halten und sich (virtuell) auf die Schulter zu klopfen. Machen Sie sich bewusst, was Sie geschafft haben und seien Sie stolz auf ihre positive Arbeitseinstellung. Mit diesem mentalen Rückenwind lässt sich die nächste Aufgabe umso leichter angehen. Warten Sie damit jedoch nicht zu lange. Sollten Sie die „Arbeitslawine“ komplett abgetragen haben und alle Punkte erledigt haben, sollten Sie nicht zögern, sich selbst zu belohnen. Solche Tage verdienen eine kleine Feier – nicht zuletzt deshalb, weil Sie sich selbst bewiesen haben, dass sie es können…

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Die „Tricks“ der Personaler im Bewerbungsprozess

© ProductionPerig | Dreamstime.com

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Eigentlich stehen zumeist die Bewerber im Ruf, bei ihren Ausführungen in Lebenslauf & Co. hier und da etwas zu tricksen. Doch auch Personaler nehmen es mit der Wahrheit nicht immer ganz genau – und das hat Gründe.

Der „Klassiker“ ist sicher bei Absagen zu finden. Oft werden die wirklichen Beweggründe hierfür verschleiert oder sind schlicht falsch. Der Grund hierfür ist einfach: Auch Personaler sind nur Menschen und wollen andere nicht verletzen. Zudem muss die Absage auch juristisch wasserdicht sein.

Ein weiteres „Minenfeld der Unwahrheiten“ ist die Ansage: „Sie hören von uns.“ Oder: „Wir melden uns bei Ihnen.“ Wenn dann über eine lange Zeit die zugesagte Rückmeldung ausbleibt, dann ist das oft gar nicht böse gemeint, sondern kann den Hintergrund haben, dass sich der Bewerbungsprozess noch hinzieht. Manchmal aber ist es auch so, dass der Personaler die zugesagte Rückmeldung einfach vergisst oder sich um die ungeliebte Pflicht drückt. In jedem Fall sollten Bewerber die Unternehmensvertreter nach dem Vorstellungsgespräch auf einen Zeitraum, in der die Rückmeldung erfolgen soll, „festnageln“.

Ein drittes potenzielles „Minenfeld“ ist das der Herausstellung gegenüber anderen Mitbewerbern. „Sie haben mich vollends überzeugt.“ Oder: „Sie sind mein derzeitiger Favorit.“ Das sind Aussagen, die beim Bewerbern natürlich erst einmal gut ankommen. Wann aber kommt wohl der nächste, der sich nach ganz oben auf die Liste katapultiert? Neben ehrlichem Respekt geht es für Personaler auch darum, echte Favoriten für sich zu „blocken“, damit diese in der Zwischenzeit keine andere Stelle annehmen. Hier muss man als Bewerber immer klar abwägen.

Bei allem darf der Bewerber aber nicht außer Acht lassen, was eingangs erwähnt wurde: Auch Personaler sind nur Menschen…

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Überarbeitung: Fünf klare Anzeichen für zu viel Stress

© Khamidulin | Dreamstime.com

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Ständige Überstunden, dazu das Gefühl überhaupt nicht mehr „runterzukommen“ oder abschalten zu können – das sind sicher untrügliche Zeichen, die klar auf eine fehlende Balance zwischen Arbeit und Freizeit hindeuten.

Doch wenn man dies realisiert hat, ist es meist schon zu spät. Gesünder ist es im natürlich hier prophylaktisch – sprich im Voraus – zu handeln und den Überlastungsstress gar nicht erst aufkommen zu lassen – oder zumindest einzugrenzen.

Klar, leicht gesagt – besonders in einer Arbeitswelt, die erst einmal darauf ausgelegt ist, „das volle Potenzial“ aus jedem Mitarbeiter herauszuholen. Das aber macht es umso wichtiger, die Zeichen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.

Hier sind fünf klare Hinweise dafür, dass Sie überarbeitet sind.

1. Alles fällt schwer

Es fängt beim Aufstehen an, dann folgen die Gedanken an die Aufgaben des Tages. Nichts scheint einfach so zu laufen, alles ist mit „Arbeit“ verbunden – Arbeit, die einfach schwer fällt.

2. Fehler durch Konzentrationsschwächen

Immer wieder passieren ihnen Fehler, die sie ansonsten nicht machen. Das fängt bei kleinen Dingen an und kann sich schnell auswachsen. Grund dafür ist zumeist die mangelnde Fähigkeit, sich zu konzentrieren zu können. Wenn man wirklich überarbeitet ist, helfen da auch keine Pausen mehr.

3. Pausen lassen Sie sausen

Immer mehr, immer schneller – das ist oft das Motto von Menschen, die überlastet sind. Sie flüchten sich quasi zwanghaft in die Arbeit. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Wenn man merkt, dass der Krug schon eine Sollbruchstelle hat, sollte man ihn nicht mehr so oft zum Brunnen tragen, bis er tatsächlich bricht. Soll heißen: Stop! Wenn Sie merken, dass sie Pausenzeiten einfach durcharbeiten und sich auch sonst keine Erholung gönnen, dann ist es Zeit mindestens einen Gang zurückzuschalten.

4. Freizeitaktivitäten gibt’s nicht mehr

Wieder ein Tag ohne pünktlichen Feierabend – und irgendwann merkt man es gar nicht mehr. Auch nicht, dass man schon lange nicht mehr beim Sport oder bei einer anderen Freizeitaktivität war. „Ausgleich“ findet höchstens noch vor dem Fernseher statt. Dabei kann man immerhin noch ein paar geschäftliche Mails beantworten…

5. Alle nerven

Egal ob Kollege, Chef oder Lebenspartner – alle nerven nur noch. Dabei liegt die Schuld für diese Annahme zumeist beim Überarbeiteten. Dieser entwickelt um zu filtern (quasi um sein Hirn zu entlasten) eine Negativwahrnehmung. So fühlt es sich dann so an, als ob alle einem nur noch Böses wollen oder andauernd Fehler machen. Ohne Zweifel führt eine solche Denke zudem dazu, dass man dies auch nach Außen transportiert und entsprechende Reaktionen erntet.

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