Neue Perspektive: Bewerbungs-Tipps für Quereinsteiger

© Hugo Felix | Dreamstime.com

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Die Gründe für einen Berufswechsel können vielschichtig sein. Genauso verhält es sich mit den Problemen, die auftreten können, wenn man sich für den Neustart in einer fremden Branche entscheidet. Wir wollen heute einmal einige Tipps für den gelungenen Quereinstieg geben.

Genau wissen, was man will

Wenn man sich auf das „Abenteuer Quereinstieg“ einlässt, muss man sich der eigenen Motivation für diesen Schritt bewusst sein. Was genau bewegt mich zu einem Berufswechsel? Nur wenn Sie sich der Beweggründe völlig klar sind, schafft dies die nötige Motivation, um auch schwierige Phasen des beruflichen Wechselprozesses zu meistern.

Ein klares Profil von sich selbst erstellen

Nach dem „Was will ich nicht (mehr)“ kommt als nächstes die Frage nach dem “ Was kann ich besonders gut“. Die eigenen Stärken zu (er)kennen und ein entsprechendes Profil aufzubauen, was über die beruflichen Qualifikationen hinaus geht, ist besonders für Quereinsteiger wichtig. Da man beim Einstieg in eine neue Branche unter Umständen nicht mit spezifischen Qualifikationen punkten kann, lohnt es sich, die eigenen globalen Stärken herauszustellen. Erstellen Sie daher ein detailliertes Profil von sich selbst. Dies wird Ihnen beim Verfassen der nächsten Bewerbung und auch beim nächsten Bewerbungsgespräch gute Dienste leisten.

Stellenangebote genau studieren

Die Analyse der Stellenangebote in der neuen Wunsch-Branche kann frustrierend sein. Immer wieder werden spezielle Qualifikationen gefordert, über die man als Quereinsteiger noch nicht verfügt. Um trotzdem einen Fuß in die Tür zu bekommen, lohnt es sich die Angebote genau unter die Lupe zu nehmen. Wo sind Ansatzpunkte, die auf mein Profil passen.

Referenzen auf die Stelle anpassen

Auch wenn Referenzen zumeist ebenfalls sehr speziell sind, so bleibt Berufserfahrung immer noch Berufserfahrung. Auch viele Personaler sind sich bewusst, dass jemand, der schon in anderen Bereichen erfolgreich gearbeitet hat und über Lernwillen und geistige Flexibilität verfügt, oftmals einem reinen Spezialisten vorzuziehen ist. Hier genau liegt die Chance der Quereinsteiger. Passen Sie ihre Referenzen wenn möglich dem gewünschten Stellenprofil an. Hier geht es nicht darum, Dinge phantasievoll so zu verdrehen, dass sie irgendwie auf die Stelle passen, sondern darum, den Personaler von sich als Person zu überzeugen, die fähig ist, die ausgeschriebene Position auszufüllen.

Halten Sie durch

Auch wenn es einmal eine längere Durststrecke gibt und die positiven Rückmeldungen auf ihre Bemühungen rar sind, so sollten Sie ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren – wobei wir wieder bei Punkt 1, der Motivation wären. Lassen Sie sich diese nicht nehmen und gehen Sie einfach davon aus, dass es durchaus Personaler gibt, die an Quereinsteigern, die über den Tellerrand hinausschauen können, interessiert sind.

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Ziel verfehlt: Das sind zehn mögliche Gründe

© Dmitriy Shironosov | Dreamstime.com

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Menschen stecken sich kleine oder große Ziele. Werden diese nicht erreicht, geht dies gemeinhin mit einem schlechten Gefühl einher. Um dieses zu vermeiden, widmen wir uns heute zehn möglichen Gründen, die zum Scheitern auf dem Weg zum Ziel führen können.

1. Das Ziel ist nicht einfach ihres

Sie haben sich zwar ein Ziel gesetzt, dieses aber wurde von Anderen definiert – die eigentliche Zielsetzung (z.B. Umsatzsteigerung zugunsten der Geschäftsführung) ist ihnen fremd. Ein persönliches Ziel dagegen beinhaltet einen gewachsenen Wunsch. Fehlt dieser, so fehlt zumeist auch die Leidenschaft, das Ziel zu erreichen.

2. Das Ziel ist unrealistisch

Große Ziele sollte man sich im Leben schon setzen, ist dieses Ziel aber unrealistisch (z.B. eine Gehaltssteigerung von 50 Prozent in drei Monaten), so ist das Angestrebte meist unerreichbar. Wichtig ist es sich selbst und den Kontext, worin sich das Ziel bewegt, klar zu beurteilen.

3. Das Ziel liegt nicht im Einklang mit den persönlichen Werten

Werte und Moral bildet jeder Mensch im Laufe des Lebens für sich selbst heraus. Wenn man sich nun ein Ziel setzt, dass vom eigenen Wertesystem abweicht, ist es weit aus schwieriger zu erreichen, als wenn es mit den eigenen Werten konform geht.

4. Ihre persönlichen Stärken sind außen vor

Je stärker die eigenen Stärken und Talente eingesetzt werden können, desto leichter fällt die Erreichung des gesteckten Ziels. Das wird häufig unterschätzt. Ein Beispiel: Zwei Freunde trainieren für einen Marathon. Der eine ist in guter, der andere eher in schlechter Verfassung. Wem wird es wohl leichter fallen, das Ziel zu erreichen? Die Rolle der persönliche Stärken wird oftmals unterschätzt.

5. Sie geben zu früh auf

Es ist sicher einer der häufigsten Gründe, warum das Ziel nicht erreicht wird. Schon beim geringsten Widerstand oder Zeichen des Scheiterns wird kapituliert und das Ziel aus den Augen verloren. Speziell am Anfang ist es wichtig, sich durchzubeißen. Aber Achtung: Es macht keinen Sinn, einem wirklich zum Scheitern verurteilten Ziel nachzulaufen.

6. Rückschläge sind nicht eingeplant

Dieser Punkt überschneidet sich mit dem hervorgehenden. Denn genau Rückschläge sind es, die häufig zum frühzeitigen Aufgeben verleiten. Sollten Sie auch dazu tendieren, machen Sie sich bewusst, dass kaum ein Ziel ohne Überwindung von Rückschlägen erreicht wird. Oftmals lässt man sich vom Erfolg anderer blenden. Aber seien Sie gewiss, auch die sind vorher des Öfteren auf die Schnauze geflogen…

7. Die Zeit ist zu knapp bemessen

Für Ziele bedarf es Zeit. Das wird gern übersehen – speziell wenn man sich zu große Ziele setzt. Schnell ist das Ziel gesetzt, der Aufwand für die Umsetzung aber außer Acht gelassen. Die Hektik des Alltages lässt dann aber kaum Luft und das Ziel bleibt bei einem Vorhaben.

8. Es fehlt an der nötigen Disziplin

Ohne Leidenschaft und entsprechende Motivation sind Ziele nur schwer zu erreichen. Eine weitere grundlegende Zutat aber ist die Selbstdisziplin. Sich auf dem Weg zum Ziel immer wieder aufzuraffen, das ist der Schlüssel zum Erfolg.

9. Ein strukturiertes Vorgehen ist nicht vorhanden

Ein Schritt nach dem anderen, so genannte „baby steps“ erleichtern den Weg zum Ziel ungemein. Setzen Sie sich Zwischenziele, Grundlage dafür ist jedoch ein von vorn herein strukturiertes Vorgehen.

10. Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist keine Option

Mit der richtigen Unterstützung lässt sich jedes Vorhaben leichter umsetzen. Kämpfen Sie gegen falschen Stolz und suchen Sie den Rat von Menschen, die Sie ihrem Ziel näher bringen können.

Abschließend sei gesagt, dass Misserfolg, Scheitern und das Nichterreichen eines Ziel bei uns sehr negativ besetzt sind. In anderen Teilen der Welt ist das nicht so. Dort wird es als das gesehen, was es de facto ist: eine wertvolle Erfahrung, die bei anderen Vorhaben vielleicht noch einmal sehr nützlich sein kann.

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Gehaltsverhandlungen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

© Nyul | Dreamstime.com

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Angefangen vom guten Ton über die richtige Perspektive gibt es so manche Fallstricke in Gehaltsverhandlungen. Damit Sie bei solch entscheidenden Gesprächen die dicksten Fettnäpfchen gekonnt umschiffen, zeigen wir heute, wo die „Minenfelder“ liegen.

Das richtige Verhalten in einer Gehaltsverhandlung ist vielschichtig. Die Perspektive, der richtige Ton und auch die Körpersprache spielen eine Rolle. Hier sind fünf Punkte, die es im Hinblick auf eine erfolgreiche Verhandlung zu beachten gilt.

1. Die richtige Perspektive darstellen

Ihre persönliche Situation und Ihre Bedürfnisse sind für den Vorgesetzten und die Firma erst einmal zweitrangig. Es ist daher nicht eben hilfreich zu sagen, dass man mehr Geld will, weil man schon so lange in der Firma arbeitet und sich gerade eine Wohnung gekauft hat. Was den Chef interessiert ist die Leistung für die Firma. Achten Sie daher immer darauf, aufzuzeigen, was Ihre Arbeit dem Unternehmen gebracht hat und verzichten Sie möglichst auf die Ich-Perspektive.

2. Auf den richtigen Ton achten

Sollte der Chef nicht auf Ihre Argumente eingehen oder Sie provozieren, die eigene Leistung für die Firma klarer darzustellen, werden Sie niemals patzig. Gehaltsverhandlungen sind ein sensibles Gebiet und können auf das gesamte Arbeitsverhältnis „abfärben“. Generell darf der Chef nie das Gefühl haben, dass ihm die Pistole auf die Brust gesetzt wird. Wenn er aufgrund einer Drohung (z.B. „Mehr Geld oder ich bin weg.“) nur noch einen Ausweg hat, dann wird er den zumeist gezwungenermaßen wählen – auch um seine eigene Position nicht zu schwächen.

3. Keine „Weichspüler“ verwenden

Genauso wie es zum guten Ton gehört, auf aggressive Wortwahl zu verzichten, so tut man sich keinen Gefallen, wenn man seine eigenen Aussagen „weichspült“. Hätte, wäre, sollte sind Worte, auf die Sie tunlichst verzichten sollten. Der Konjunktiv bringt Sie in die Position eines Bittstellers, der auf die Gnade des Chefs angewiesen ist. Auf diese Weise gibt man die Verhandlungsposition auf Augenhöhe preis, die wichtig ist, um die eigenen Argumente in Bares umzuwandeln. Ein Quasi-Weichspüler, der sinnvoll ist, ist der Begriff der Gehaltsanpassung anstelle der Gehaltserhöhung, da eine Erhöhung auf der einen Seite immer ein Minus auf der anderen Seite bedeutet. Als rhetorisches Mittel kann diese Nuance deshalb von Vorteil sein.

4. Gestik und Worte gehen Hand in Hand

Selbst die schönsten Worte und Argumente können verpuffen, wenn die Körpersprache nicht stimmt. Den Blick abzuwenden, mit dem Stift zu spielen oder sich im Gesicht herumzuspielen, macht unglaubwürdig – und würdigt die eigenen Ausführungen herab. Versuchen Sie stattdessen Argumentation mit offenen Gesten zu begleiten, die zum einen Selbstbewusstsein zum Ausdruck bringen und zum anderen eine positive Atmosphäre schaffen.

5. Verhandlungsergebnisse schriftlich festhalten

Je nach Verhältnis zum Vorgesetzten kann das beste Ergebnis einer Gehaltsverhandlung wertlos sein, wenn man es nicht schriftlich festhält. Hierzu ist es nützlich, den Chef am Ende des Gesprächs darauf hinzuweisen, dass man ihm entweder eine Mail oder eine kurze Aktennotiz zukommen lassen wird, in der man die besprochenen Fakten noch einmal kurz aufführt. Hier können dann Formulierungen wie: „Ich möchte nur noch einmal sicher gehen, dass wir uns richtig verstanden haben. Deshalb führe ich die Ergebnisse unseres Gesprächs vom (Datum) noch einmal kurz auf.“

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Was der Körper verrät: Die versteckten Signale und ihre Bedeutung

© Katarzyna Bialasiewicz | Dreamstime.com

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Beim Fokus auf das gesprochene Wort gehen viele körpersprachliche Signale oft unter. Wenn man aber einmal genau hinschaut, können sie wahrhaft Interessantes um Vorschein bringen.

Diese Signale lassen sich grob in folgende Bereiche aufteilen:

1. Blicke

Dass der Blick nach unten oder auf die Füße gemeinhin von Unsicherheit zeugt, ist genauso bekannt, wie offensichtlich. Auch der fehlende Augenkontakt im Dialog zeugt davon. Auch wenn man den Blick immer wieder hastig abwendet oder im Raum umher blickt, kann das bedeuten, dass man Hilfe sucht.

2. Hände

Hände sind bei der Deutung der Körpersprache extrem wichtig. Wenn jemand nicht weiß, wohin mit ihnen, dann ist er sich seiner Sache nicht sicher. Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn sie nach unten zeigen. Das suggeriert Selbstvertrauen und Souveränität. Greift jemand immer wieder auf ausholende Gesten zurück, signalisiert dies, dass er sich wohl fühlt.

3. Schultern

Die Bedeutung des Schulterzuckens ist wohl jedem klar. Doch oft achtet man einfach nicht darauf. Wenn also der Kollege gerade von seinen tollen Plänen fabuliert und dabei die Schultern im Takt zucken, dann weiß man: Vielleicht sind die Pläne ja doch nicht so toll – zumindest ist er selbst davon nicht wirklich überzeugt.

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Priorisieren, Limitieren, Fokussieren – die drei Grundpfeiler der Produktivität

© Stephen Coburn | Dreamstime.com

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Die Gründe für fehlende Produktivität sind vielschichtig. Schlechte Vorbereitung, mangelnde Konzentration oder zu große Zeitfenster für eher unwichtige Arbeiten. Wir geben drei schnelle Tipps, mit denen ein Großteil der typischen Produktivitätsprobleme vermieden werden kann.

Priorisieren

Zugegeben, es ist ein ziemlich allgemeingültiger Standard Aufgaben in wichtig und eher unwichtig, dringend oder weniger dringend aufzuteilen. Dabei werden jedoch oft zwei Dinge außer Acht gelassen: Erstens lernt man sich selbst und seine Arbeitsweise besser kennen, wenn man erkennt, wann man welche Aufgabe am bestens angeht und zum anderen schafft man sich einen Überblick über die zu erledigenden Arbeiten, die dann zeitlich weiter spezifiziert werden können.

Limitieren

Genau das geschieht beim Limitieren. Genauso wichtig wie die Priorisierung ist es ein Zeitfenster für eine Aufgabe (es kann u.a auch ein Termin sein) zu definieren. Auf diese Weise verfeinert man nicht nur das Tagesraster, sondern motiviert sich selbst, die zu erledigende Aufgabe auch im gesetzten Zeitlimit abzuarbeiten. Hierbei sollte man Pausen und kurze Ablenkungsphasen trotzdem einplanen. Ein gängiger Weg ist es beispielsweise die Arbeitsstunde für eine Tätigkeit mit 45 Minuten zu veranschlagen.

Fokussieren

Konzentration und Fokus sind untrennbar mit effektivem Arbeiten verbunden. Oft gehen Arbeiten schnell und einfach von der Hand, ohne dass dabei gefühlt viel Aufwand nötig ist. Andere Tätigkeiten aber gestalten sich dagegen zäh. Hier gilt es wiederum selbst zu erkennen, was die Konzentration fördert, wann sie am höchsten ist und natürlich was eher schädlich ist. Ablenkende oder negative Gedanken können die Aufmerksamkeit schnell abschweifen lassen. Lernen Sie, diese Muster wahrzunehmen und wenn möglich auszuschalten. Oft hilft eine kurze Pause, um dann wieder voll fokussiert loszulegen. Eine Liste mit Dingen und Tätigkeiten, die den Kopf wieder frei machen, ist ebenfalls ein oft genutztes Mittel.

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Basisarbeit der Jobsuche: Das eigene Profil schärfen

© Mabe123 | Dreamstime.com

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Das eigene Profil verbindet man in der heutigen Zeit nahezu automatisch mit dem eigenen Auftritt bei Social-Media- oder Karriere-Netzwerken. Doch die eigentliche Basisarbeit im Rahmen der Jobsuche ist etwas anderes und sollte immer am Anfang stehen.

Das eigene Profil zu erstellen, ist die Analyse der eigenen Qualifikationen in Kombination mit der eigenen Laufbahn, um sich schnell und gezielt darüber klar zu werden, wo man hin will und wo es sich lohnt, sich zu bewerben.

Wer bin ich?

Festzustellen, wer man selbst ist und wo man steht, ist immer die Grundlage einer sinnvollen Analyse des eigenen Selbst – und der bisherigen beruflichen Karriere. Versuchen Sie, sich ein möglichst klares und ungetrübtes Bild über die eigenen Qualifikationen, Vorlieben und beruflichen Leistungen zu verschaffen. So sollte schnell klar werden, was Sie können, was nicht – und wo es noch Lücken gibt, die geschlossen werden müssen.

Warum sollten sich Unternehmen für mich entscheiden?

Auf Basis der Analyse in Schritt 1 gilt es nun, die Argumente zu finden, die Unternehmen von einer Einstellung überzeugen sollen. Hier geht es um klare Aussagen, die jedoch ggf. noch auf die jeweilige Stelle und das jeweilige Unternehmen angepasst werden müssen. Was würden Sie antworten wenn diese – durchaus beliebte – Frage im Bewerbungsgespräch gestellt werden würde: „Warum sollten wir Sie einstellen?“

Wer will ich sein?

Nach der Analyse des eigenen Profils und der Formulierung von klaren Argumenten geht es im letzten Schritt darum, eine Perspektive zu schaffen. Zu wissen, wo man hin will – und wie der Weg dahin aussieht, ist die Basis für das Erreichen von jeder Art von Ziel. Sich klar zu machen, wer man zukünftig sein will, ist nichts anderes. Stellen Sie sich dieses Ziel möglichst realistisch vor und erkennen Sie, was zur Erreichung zu tun ist. Dies ist gleichzeitig der erste Schritt auf einem neuen Weg, wie auch der Abschluss der Schärfung des eigenen Profils!

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Selbstbewusst ins Vorstellungsgespräch: Nervosität gezielt entgegenwirken

© ProductionPerig | Dreamstime.com

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Für viele Bewerber sind Nervosität und Vorstellungsgespräch untrennbar verbunden. Techniken, um diese einigermaßen runterzufahren gibt es viele. Wir widmen uns heute einmal der Stärkung des Selbstbewusstseins, um beim Personaler den bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen.

Mit einem selbstbewussten und souveränen Auftreten kann man nicht nur überzeugen, sondern gleichzeitig die eigene Nervosität in Stresssituationen im Zaum. Um das eigene Selbstbewusstsein nachhaltig zu stärken, kann man sich an drei elementaren Punkten orientieren.

1. Selbstbewusst sein im wörtlichen Sinn

Sich selbst bewusst zu sein und zu wissen, wer man ist, ist die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein und die damit einhergehende Selbstsicherheit. Machen Sie sich klar, wer Sie sind, was Sie auszeichnet und was Sie sich wert sind.

2. Fehler zulassen

Sich mit eigenen Fehlern oder Leistungen auseinanderzusetzen, ist sicher nicht verkehrt – wenn es mit einer Verbesserungsabsicht einhergeht. Geht es jedoch nur darum, sich Fehler immer wieder vor Augen zu führen und sich selbst dabei in eine Stimmung zu versetzen, die auf ein „Ich kann das eh nicht.“, „Das schaffe ich nicht.“, „Das hab ich schon wieder falsch gemacht.“ hinaus läuft, ist unproduktiv. Erlauben Sie sich stattdessen Fehler – und lernen Sie daraus.

3. Kritik nicht persönlich nehmen

Berufliche Kritik ist für viele Menschen etwas, dass sie sehr nah an sich ranlassen. Wie bei Fehlern, für die man sich immer wieder verantwortlich macht, kann dies das Selbstbewusstsein schädigen. Nehmen Sie Kritik an – aber niemals persönlich. Ein gesundes Maß an professionellem Abstand hat besonders im Berufsalltag am Ende meist Vorteile.

Wenn Sie diese drei Punkte beherzigen, sollte dies zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins führen, wodurch die Nervosität in Stresssituationen gleichzeitig eingedämmt wird. Sie werden souveräner, das Selbstvertrauen wächst. Hierzu kann es zudem hilfreich sein, sich kurz vor einem wichtigen Termin noch einmal persönliche Erfolge ins Gedächtnis zu rufen.

 

 

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Rückschritt als Fortschritt: Neue Karriere-Energie durch gezieltes Downshifting

© Andrey Kiselev | Dreamstime.com

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Mit dem sogenannten Downshiftung oder auch Downgrading ist erst einmal der negative Ausdruck des Rückschritts verbunden. Angewandt auf die Karriere ist dies etwas, was der Großteil der Berufstätigen tunlichst zu vermeiden versucht. Unter Experten aber wird das Downshifting oft als Möglichkeit angesehen, der beruflichen Laufbahn neuen Schwung zu verleihen – vorausgesetzt, es wird gezielt eingesetzt.

Höher, schneller, weiter – das sind die Superlative, die nicht nur im Sport stellvertretend für ein maximales Leistungsprinzip stehen. Sich zu sammeln, inne zu halten und einfach einmal einen Schritt zurückzutreten, um vielleicht eine andere Perspektive zu gewinnen und neue Energie zu sammeln, diese Option bleibt dabei meist auf der Strecke. Das Downshifting – zu deutsch herunterschalten – kann genau diese Möglichkeiten eröffnen.

Wenn man mit der derzeitigen beruflichen Situation unzufrieden oder sogar unglücklich ist, dann kann der Schritt zurück einen Schritt nach vorn bedeuten. Macht man einen Schritt zurück auf der Karriereleiter, dann sollte jedoch absolut klar sein, warum man diesen tut.

Downshifting in drei Schritten:

1. Den Wunsch nach einer neuen Perspektive in die Tat umsetzen
2. Trotz Rückschritt das neue Ziel formulieren und fokussieren
3. Nicht mit dem gefassten Entschluss hadern

Für den Wunsch nach einem Wechsel und einem Neuanfang gibt es immer einen Grund. Ist dieser vorhanden, dann sollte man sich im Rahmen des Downshiftings nicht scheuen, diesen in die Tat umzusetzen und auf einen niedrigeren Stufe den neuen Anlauf zu starten.

Voraussetzung ist jedoch ein klar definiertes und verfolgbares Ziel das mit dem persönlichen Downgrading einher geht. Nur so lässt sich der oft damit verbundene Verzicht auf Geld und Verantwortung gegenüber sich selbst nachhaltig rechtfertigen.

Sollten Probleme bei der neuen Tätigkeit auftauchen, sind es genau diese Zweifel an der eigenen Entscheidung, die es vielen Menschen schwer machen, den definierten Weg weiterzugehen. Hier hilft ein klares Ziel, dass die mentalen Hindernisse aus dem Weg räumt und den Blick frei macht für neue Perspektiven und Herausforderungen – und genau so funktioniert gezieltes Downshifting.

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Stress effektiv bekämpfen: Den Zeitfressern auf der Spur

© Igor Mojzes | Dreamstime.com

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Das Weniger an Zeit und das Mehr an Stress sind besonders im Arbeitsleben oft eng verbunden. Ständig hat man wieder zu wenig Einheiten auf der Uhr, die Zeit wird knapp und eigentlich ist es eh nicht zu schaffen. Auf der Suche nach der „verlorenen Zeit“ ist es der erste Schritt, herauszufinden, wo genau man sie liegen lässt.

Zeit ist eine genauso messbarer wie subjektiver Wert. Ohne sich jetzt auf das Glatteis der (Quanten-)Physik zu begeben, nehmen verschiedene Menschen den Faktor Zeit zumeist unterschiedlich war. Sowie einige offenbar immer genug davon haben, scheint sie anderen ständig davonzulaufen. Warum ist das so?

Was will ich mit meiner Zeit machen?

Menschen, die in der Lage sind, sich Zeit sehr gut und genau einzuteilen, haben zumeist einen sehr guten Überblick, was sie im jeweiligen Zeitfenster tun wollen. Dagegen scheint die virtuelle Sanduhr bei denen, denen die Zeit immer wegläuft, immer nur noch einige Restkörner zu enthalten. Hauptverantwortlich hierfür ist das Fehlen einer generellen Vorstellung, was man genau mit der anliegenden Zeit machen will, was man ins nächste Zeitfenster schiebt und was man erstmal im Rahmen einer übergeordneten Planung gerade gar nicht berücksichtigen muss.

Der erste Schritt für Menschen, die aufgrund von Zeitmangel vielleicht oft hektisch agieren, ist es, zu analysieren, was wieviel Zeit in Anspruch nimmt. Machen Sie sich eine Liste, in der Sie über den Zeitraum von mindestens einer Woche alle „Investitionen“ in den Faktor Zeit aufführen. Gemeint sind damit alle Aufwendungen – egal ob beruflich oder privat. Hier sehen Sie ganz nebenbei übrigens, ob Sie sich genug Zeit für Ausgleich, Hobbys, Gesundheit und Familie nehmen.

Struktur schaffen – „Zeitfragen“stellen

Kernziel aber bleibt es eine Struktur zu entwickeln, die im Umgang mit der wertvollen Zeit Sicherheit schafft. Es klingt abstrakt, aber wenn ich ständig darüber nachdenke, was ich wann erledigen muss, dann tut das vor allem eines: Es frisst Zeit! Machen Sie sich stattdessen einmal die Mühe und schaffen Sie ein zeitliches Grundraster und stellen Sie sich die nötigen „Zeitfragen“.

Was erledige ich (am besten) wann? Was hat Zeit? Welche Grundkomponenten hat mein Zeitplan, um die ich mich nicht mehr kümmern muss? Welche Tätigkeiten kosten viel Zeit, bringen aber eigentlich wenig? Was sind die größten und verzichtbarsten Zeitfresser? Was bringt mir zeitliche Ausgewogenheit und trägt dazu bei, dass Stress und Hektik abnehmen?

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Erfolgreiche Jobsuche: Vergessen Sie diese angeblichen Standards

© Katarzyna Bialasiewicz | Dreamstime.com

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Besonders bei so einer sensiblen Tätigkeit wie der Jobsuche halten sich Mythen und angebliche Gesetzmäßigkeiten sehr hartnäckig. Dreien davon wollen wir uns heute einmal vorknöpfen.

Lebenslauf auf einer DIN-A4-Seite

Viele Bewerbungsratgeber richten sich besonders an Berufseinsteiger. Diese verfügen meist über eine geringe Anzahl an Stationen oder entsprechenden Erfahrungen, um mehr als eine Seite zu füllen. Aus diesem Grund wird dies oft als Vorgabe oder Maß angesehen, das es nicht zu überschreiten gilt. Warum aber sollte man, wenn man über umfassende Berufserfahrung verfügt, diese nicht auch darstellen? Zwei oder drei Seiten sind in entsprechenden Fällen durchaus möglich.

Je mehr Bewerbungen desto besser

Auch wenn viele Menschen denken, dass nur die richtige „Streuung“ an Bewerbungen zum Erfolg führt, meist ist das Gegenteil der Fall. Beim Verschicken von Bewerbungen kommt Qualität ganz klar vor Quantität. Das hat nicht allein etwas mit der jeweiligen Individualisierung zumindest des Anschreibens zu tun, sondern auch mit dem eigenen Überblick und den eigenen Präferenzen. Das bedeutet: Sich auf die Stellenausschreibungen zu fokussieren, die man wirklich anstrebt und die Bewerbung genau darauf abzustimmen, macht am Ende mehr Sinn, als sich in einer Vielzahl von Bewerbungen und Stellen zu verlieren.

Nur wenn das Stellenprofil voll erfüllt ist, lohnt sich die Bewerbung

Bei der Stellenausschreibung kann der Arbeitgeber erst einmal seine Wünsche formulieren – und wer sich etwas wünschen kann, der wünscht sich gerne viel. Hierbei ist auch zu beachten, dass es die Aufgabe des Personalers ist, das Profil des Kandidaten so genau wir möglich einzugrenzen. In der Regel aber gibt es eine Art Toleranzzone. Überzeugen Sie bei den grundlegenden Anforderungen und verhandeln Sie den Rest. Sich von überbordenden Anforderungen ins Boxhorn jagen zu lassen, ist nicht die Art und Weise auf die man gute Jobs findet.

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