Priorisieren, Limitieren, Fokussieren – die drei Grundpfeiler der Produktivität

© Stephen Coburn | Dreamstime.com

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Die Gründe für fehlende Produktivität sind vielschichtig. Schlechte Vorbereitung, mangelnde Konzentration oder zu große Zeitfenster für eher unwichtige Arbeiten. Wir geben drei schnelle Tipps, mit denen ein Großteil der typischen Produktivitätsprobleme vermieden werden kann.

Priorisieren

Zugegeben, es ist ein ziemlich allgemeingültiger Standard Aufgaben in wichtig und eher unwichtig, dringend oder weniger dringend aufzuteilen. Dabei werden jedoch oft zwei Dinge außer Acht gelassen: Erstens lernt man sich selbst und seine Arbeitsweise besser kennen, wenn man erkennt, wann man welche Aufgabe am bestens angeht und zum anderen schafft man sich einen Überblick über die zu erledigenden Arbeiten, die dann zeitlich weiter spezifiziert werden können.

Limitieren

Genau das geschieht beim Limitieren. Genauso wichtig wie die Priorisierung ist es ein Zeitfenster für eine Aufgabe (es kann u.a auch ein Termin sein) zu definieren. Auf diese Weise verfeinert man nicht nur das Tagesraster, sondern motiviert sich selbst, die zu erledigende Aufgabe auch im gesetzten Zeitlimit abzuarbeiten. Hierbei sollte man Pausen und kurze Ablenkungsphasen trotzdem einplanen. Ein gängiger Weg ist es beispielsweise die Arbeitsstunde für eine Tätigkeit mit 45 Minuten zu veranschlagen.

Fokussieren

Konzentration und Fokus sind untrennbar mit effektivem Arbeiten verbunden. Oft gehen Arbeiten schnell und einfach von der Hand, ohne dass dabei gefühlt viel Aufwand nötig ist. Andere Tätigkeiten aber gestalten sich dagegen zäh. Hier gilt es wiederum selbst zu erkennen, was die Konzentration fördert, wann sie am höchsten ist und natürlich was eher schädlich ist. Ablenkende oder negative Gedanken können die Aufmerksamkeit schnell abschweifen lassen. Lernen Sie, diese Muster wahrzunehmen und wenn möglich auszuschalten. Oft hilft eine kurze Pause, um dann wieder voll fokussiert loszulegen. Eine Liste mit Dingen und Tätigkeiten, die den Kopf wieder frei machen, ist ebenfalls ein oft genutztes Mittel.

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Basisarbeit der Jobsuche: Das eigene Profil schärfen

© Mabe123 | Dreamstime.com

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Das eigene Profil verbindet man in der heutigen Zeit nahezu automatisch mit dem eigenen Auftritt bei Social-Media- oder Karriere-Netzwerken. Doch die eigentliche Basisarbeit im Rahmen der Jobsuche ist etwas anderes und sollte immer am Anfang stehen.

Das eigene Profil zu erstellen, ist die Analyse der eigenen Qualifikationen in Kombination mit der eigenen Laufbahn, um sich schnell und gezielt darüber klar zu werden, wo man hin will und wo es sich lohnt, sich zu bewerben.

Wer bin ich?

Festzustellen, wer man selbst ist und wo man steht, ist immer die Grundlage einer sinnvollen Analyse des eigenen Selbst – und der bisherigen beruflichen Karriere. Versuchen Sie, sich ein möglichst klares und ungetrübtes Bild über die eigenen Qualifikationen, Vorlieben und beruflichen Leistungen zu verschaffen. So sollte schnell klar werden, was Sie können, was nicht – und wo es noch Lücken gibt, die geschlossen werden müssen.

Warum sollten sich Unternehmen für mich entscheiden?

Auf Basis der Analyse in Schritt 1 gilt es nun, die Argumente zu finden, die Unternehmen von einer Einstellung überzeugen sollen. Hier geht es um klare Aussagen, die jedoch ggf. noch auf die jeweilige Stelle und das jeweilige Unternehmen angepasst werden müssen. Was würden Sie antworten wenn diese – durchaus beliebte – Frage im Bewerbungsgespräch gestellt werden würde: „Warum sollten wir Sie einstellen?“

Wer will ich sein?

Nach der Analyse des eigenen Profils und der Formulierung von klaren Argumenten geht es im letzten Schritt darum, eine Perspektive zu schaffen. Zu wissen, wo man hin will – und wie der Weg dahin aussieht, ist die Basis für das Erreichen von jeder Art von Ziel. Sich klar zu machen, wer man zukünftig sein will, ist nichts anderes. Stellen Sie sich dieses Ziel möglichst realistisch vor und erkennen Sie, was zur Erreichung zu tun ist. Dies ist gleichzeitig der erste Schritt auf einem neuen Weg, wie auch der Abschluss der Schärfung des eigenen Profils!

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Selbstbewusst ins Vorstellungsgespräch: Nervosität gezielt entgegenwirken

© ProductionPerig | Dreamstime.com

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Für viele Bewerber sind Nervosität und Vorstellungsgespräch untrennbar verbunden. Techniken, um diese einigermaßen runterzufahren gibt es viele. Wir widmen uns heute einmal der Stärkung des Selbstbewusstseins, um beim Personaler den bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen.

Mit einem selbstbewussten und souveränen Auftreten kann man nicht nur überzeugen, sondern gleichzeitig die eigene Nervosität in Stresssituationen im Zaum. Um das eigene Selbstbewusstsein nachhaltig zu stärken, kann man sich an drei elementaren Punkten orientieren.

1. Selbstbewusst sein im wörtlichen Sinn

Sich selbst bewusst zu sein und zu wissen, wer man ist, ist die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein und die damit einhergehende Selbstsicherheit. Machen Sie sich klar, wer Sie sind, was Sie auszeichnet und was Sie sich wert sind.

2. Fehler zulassen

Sich mit eigenen Fehlern oder Leistungen auseinanderzusetzen, ist sicher nicht verkehrt – wenn es mit einer Verbesserungsabsicht einhergeht. Geht es jedoch nur darum, sich Fehler immer wieder vor Augen zu führen und sich selbst dabei in eine Stimmung zu versetzen, die auf ein „Ich kann das eh nicht.“, „Das schaffe ich nicht.“, „Das hab ich schon wieder falsch gemacht.“ hinaus läuft, ist unproduktiv. Erlauben Sie sich stattdessen Fehler – und lernen Sie daraus.

3. Kritik nicht persönlich nehmen

Berufliche Kritik ist für viele Menschen etwas, dass sie sehr nah an sich ranlassen. Wie bei Fehlern, für die man sich immer wieder verantwortlich macht, kann dies das Selbstbewusstsein schädigen. Nehmen Sie Kritik an – aber niemals persönlich. Ein gesundes Maß an professionellem Abstand hat besonders im Berufsalltag am Ende meist Vorteile.

Wenn Sie diese drei Punkte beherzigen, sollte dies zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins führen, wodurch die Nervosität in Stresssituationen gleichzeitig eingedämmt wird. Sie werden souveräner, das Selbstvertrauen wächst. Hierzu kann es zudem hilfreich sein, sich kurz vor einem wichtigen Termin noch einmal persönliche Erfolge ins Gedächtnis zu rufen.

 

 

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Rückschritt als Fortschritt: Neue Karriere-Energie durch gezieltes Downshifting

© Andrey Kiselev | Dreamstime.com

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Mit dem sogenannten Downshiftung oder auch Downgrading ist erst einmal der negative Ausdruck des Rückschritts verbunden. Angewandt auf die Karriere ist dies etwas, was der Großteil der Berufstätigen tunlichst zu vermeiden versucht. Unter Experten aber wird das Downshifting oft als Möglichkeit angesehen, der beruflichen Laufbahn neuen Schwung zu verleihen – vorausgesetzt, es wird gezielt eingesetzt.

Höher, schneller, weiter – das sind die Superlative, die nicht nur im Sport stellvertretend für ein maximales Leistungsprinzip stehen. Sich zu sammeln, inne zu halten und einfach einmal einen Schritt zurückzutreten, um vielleicht eine andere Perspektive zu gewinnen und neue Energie zu sammeln, diese Option bleibt dabei meist auf der Strecke. Das Downshifting – zu deutsch herunterschalten – kann genau diese Möglichkeiten eröffnen.

Wenn man mit der derzeitigen beruflichen Situation unzufrieden oder sogar unglücklich ist, dann kann der Schritt zurück einen Schritt nach vorn bedeuten. Macht man einen Schritt zurück auf der Karriereleiter, dann sollte jedoch absolut klar sein, warum man diesen tut.

Downshifting in drei Schritten:

1. Den Wunsch nach einer neuen Perspektive in die Tat umsetzen
2. Trotz Rückschritt das neue Ziel formulieren und fokussieren
3. Nicht mit dem gefassten Entschluss hadern

Für den Wunsch nach einem Wechsel und einem Neuanfang gibt es immer einen Grund. Ist dieser vorhanden, dann sollte man sich im Rahmen des Downshiftings nicht scheuen, diesen in die Tat umzusetzen und auf einen niedrigeren Stufe den neuen Anlauf zu starten.

Voraussetzung ist jedoch ein klar definiertes und verfolgbares Ziel das mit dem persönlichen Downgrading einher geht. Nur so lässt sich der oft damit verbundene Verzicht auf Geld und Verantwortung gegenüber sich selbst nachhaltig rechtfertigen.

Sollten Probleme bei der neuen Tätigkeit auftauchen, sind es genau diese Zweifel an der eigenen Entscheidung, die es vielen Menschen schwer machen, den definierten Weg weiterzugehen. Hier hilft ein klares Ziel, dass die mentalen Hindernisse aus dem Weg räumt und den Blick frei macht für neue Perspektiven und Herausforderungen – und genau so funktioniert gezieltes Downshifting.

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Stress effektiv bekämpfen: Den Zeitfressern auf der Spur

© Igor Mojzes | Dreamstime.com

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Das Weniger an Zeit und das Mehr an Stress sind besonders im Arbeitsleben oft eng verbunden. Ständig hat man wieder zu wenig Einheiten auf der Uhr, die Zeit wird knapp und eigentlich ist es eh nicht zu schaffen. Auf der Suche nach der „verlorenen Zeit“ ist es der erste Schritt, herauszufinden, wo genau man sie liegen lässt.

Zeit ist eine genauso messbarer wie subjektiver Wert. Ohne sich jetzt auf das Glatteis der (Quanten-)Physik zu begeben, nehmen verschiedene Menschen den Faktor Zeit zumeist unterschiedlich war. Sowie einige offenbar immer genug davon haben, scheint sie anderen ständig davonzulaufen. Warum ist das so?

Was will ich mit meiner Zeit machen?

Menschen, die in der Lage sind, sich Zeit sehr gut und genau einzuteilen, haben zumeist einen sehr guten Überblick, was sie im jeweiligen Zeitfenster tun wollen. Dagegen scheint die virtuelle Sanduhr bei denen, denen die Zeit immer wegläuft, immer nur noch einige Restkörner zu enthalten. Hauptverantwortlich hierfür ist das Fehlen einer generellen Vorstellung, was man genau mit der anliegenden Zeit machen will, was man ins nächste Zeitfenster schiebt und was man erstmal im Rahmen einer übergeordneten Planung gerade gar nicht berücksichtigen muss.

Der erste Schritt für Menschen, die aufgrund von Zeitmangel vielleicht oft hektisch agieren, ist es, zu analysieren, was wieviel Zeit in Anspruch nimmt. Machen Sie sich eine Liste, in der Sie über den Zeitraum von mindestens einer Woche alle „Investitionen“ in den Faktor Zeit aufführen. Gemeint sind damit alle Aufwendungen – egal ob beruflich oder privat. Hier sehen Sie ganz nebenbei übrigens, ob Sie sich genug Zeit für Ausgleich, Hobbys, Gesundheit und Familie nehmen.

Struktur schaffen – „Zeitfragen“stellen

Kernziel aber bleibt es eine Struktur zu entwickeln, die im Umgang mit der wertvollen Zeit Sicherheit schafft. Es klingt abstrakt, aber wenn ich ständig darüber nachdenke, was ich wann erledigen muss, dann tut das vor allem eines: Es frisst Zeit! Machen Sie sich stattdessen einmal die Mühe und schaffen Sie ein zeitliches Grundraster und stellen Sie sich die nötigen „Zeitfragen“.

Was erledige ich (am besten) wann? Was hat Zeit? Welche Grundkomponenten hat mein Zeitplan, um die ich mich nicht mehr kümmern muss? Welche Tätigkeiten kosten viel Zeit, bringen aber eigentlich wenig? Was sind die größten und verzichtbarsten Zeitfresser? Was bringt mir zeitliche Ausgewogenheit und trägt dazu bei, dass Stress und Hektik abnehmen?

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Erfolgreiche Jobsuche: Vergessen Sie diese angeblichen Standards

© Katarzyna Bialasiewicz | Dreamstime.com

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Besonders bei so einer sensiblen Tätigkeit wie der Jobsuche halten sich Mythen und angebliche Gesetzmäßigkeiten sehr hartnäckig. Dreien davon wollen wir uns heute einmal vorknöpfen.

Lebenslauf auf einer DIN-A4-Seite

Viele Bewerbungsratgeber richten sich besonders an Berufseinsteiger. Diese verfügen meist über eine geringe Anzahl an Stationen oder entsprechenden Erfahrungen, um mehr als eine Seite zu füllen. Aus diesem Grund wird dies oft als Vorgabe oder Maß angesehen, das es nicht zu überschreiten gilt. Warum aber sollte man, wenn man über umfassende Berufserfahrung verfügt, diese nicht auch darstellen? Zwei oder drei Seiten sind in entsprechenden Fällen durchaus möglich.

Je mehr Bewerbungen desto besser

Auch wenn viele Menschen denken, dass nur die richtige „Streuung“ an Bewerbungen zum Erfolg führt, meist ist das Gegenteil der Fall. Beim Verschicken von Bewerbungen kommt Qualität ganz klar vor Quantität. Das hat nicht allein etwas mit der jeweiligen Individualisierung zumindest des Anschreibens zu tun, sondern auch mit dem eigenen Überblick und den eigenen Präferenzen. Das bedeutet: Sich auf die Stellenausschreibungen zu fokussieren, die man wirklich anstrebt und die Bewerbung genau darauf abzustimmen, macht am Ende mehr Sinn, als sich in einer Vielzahl von Bewerbungen und Stellen zu verlieren.

Nur wenn das Stellenprofil voll erfüllt ist, lohnt sich die Bewerbung

Bei der Stellenausschreibung kann der Arbeitgeber erst einmal seine Wünsche formulieren – und wer sich etwas wünschen kann, der wünscht sich gerne viel. Hierbei ist auch zu beachten, dass es die Aufgabe des Personalers ist, das Profil des Kandidaten so genau wir möglich einzugrenzen. In der Regel aber gibt es eine Art Toleranzzone. Überzeugen Sie bei den grundlegenden Anforderungen und verhandeln Sie den Rest. Sich von überbordenden Anforderungen ins Boxhorn jagen zu lassen, ist nicht die Art und Weise auf die man gute Jobs findet.

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Warum gute Vorsätze scheitern – und wie man dies vermeidet

© Alain Lacroix | Dreamstime.com

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Die guten Vorsätze für das neue Jahr haben traditionell eine geringe Lebenserwartung. Doch warum ist das so? Wir wollen den Ursachen, warum viele Menschen ihre gutgemeinten Versuche rund um „weniger …, mehr …“ meist schnell wieder über Bord werfen, auf den Grund gehen.

Zumeist lässt sich das Torpedieren der guten Vorsätze auf drei Ursachen zurückführen. Individuell lassen sich diese noch detaillierter ausführen, aber die Gründe für Scheitern in puncto Vorsätzen liegt im überwiegenden Teil der Fälle hierin:

Das Ziel ist nicht das eigene

Oft bestehen gute Vorsätze aus Zielen, die von extern an einen heran getragen werden. So fällt es schwer, das Ziel zu seinem eigenen zu machen. Das steht einer konsequenten Umsetzung meist als Allererstes im Wege und ist sicher der häufigste Grund, dass ein Vorsatz früh im Jahr schon wieder auf der Strecke bleibt. Daher ist es bereits vor dem setzen eines Ziels für das neue Jahr wichtig, zu prüfen, ob der Vorsatz einen echten „Rückhalt“ in der eigenen Persönlichkeit hat. Sprich: Will ich das wirklich? Ansonsten kann man sich das Setzen des Ziels sofort sparen.

Die Schritte sind zu groß

Einen guten Vorsatz zu formulieren, ist mitunter schnell getan. Geht es aber an die Umsetzung, dann hapert es oft. Hierin besteht die wohl zweithäufigste Ursache für das Scheitern. Oft sind die Schritte auf dem Weg einfach zu groß – und damit zu abstrakt. Es hilft, sich „Meilensteine“ zu setzen, die man auch sehen kann. Sind sie zu weit entfernt, verirrt man sich schnell – und das Ziel gerät aus dem Blickfeld. Hier hilft nur ein konkreter Plan mit dem Setzen von leicht erreichbaren Teilzielen. So bleiben Sie auf dem Weg.

Kleinigkeiten des Alltags nehmen den Fokus

Wie schnell geht er gute Vorsatz in den Zwängen und Details des Alltags unter. Hat man „zwischen den Jahren“ oft Zeit, sich großspurige Gedanken über Verbesserungen zu machen, ist damit mit Wiedereinsetzen des Alltags im neuen Jahr meist schnell wieder Schluss. Die Routine hebelt jeden noch so guten Vorsatz im Handumdrehen wieder aus. Es sei denn, er ist fest im Terminplan verankert. Nur so entsteht der richtige Fokus, um das Ziel dauerhaft im Auge zu haben und die gewünschten Veränderungen schrittweise durchzuführen. Wenn man „mehr Sport machen“ will, dann schafft man dies nur durch Regelmäßigkeit. Verschieben, verwerfen oder „nachholen“ sind besonders am Anfang in jedem Fall zu vermeiden.

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Keine Rückmeldung: Wenn die Antwort auf die Bewerbung ausbleibt

© Dmitriy Shironosov | Dreamstime.com

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Pünktlich zum neuen Jahr nimmt die Zahl der Bewerbungen erfahrungsgemäß zu. Die Weihnachtszeit ist vorüber – und ein neues Jahr bedeutet oft auch einen neuen Anfang. Gründe, warum Bewerbungen teils ohne Antwort bleiben versuchen wir heute einmal aufzuzeigen.

Ist die Bewerbung abgeschickt, beginnt die Zeit des Wartens. Tage und vielleicht sogar Wochen vergehen, doch die ersehnte Rückmeldung bleibt aus. Jetzt sollte man stutzig werden.

Eine Überprüfung der Bewerbungsunterlagen unter folgenden Kriterien ist nötig:

1. Wurde der passende Empfänger ausgewählt?

2. Besitze ich wirklich die geforderten Qualifikationen für die Stelle?

3. Fehlen wichtige Bestandteile wie Zeugnisse oder gibt es allzu große Lücken im Lebenslauf?

4. Habe ich bei den Gehaltsvorstellungen zu hoch gepokert?

5. Was für Gründe kann es noch geben, warum meine Bewerbung bisher unbeantwortet blieb?

Auf der anderen Seite kann die „Schuld“ natürlich auch beim Unternehmen liegen. Zu viele Bewerber auf eine Stelle, zu viel Arbeitsdruck generell oder schlicht und einfach ein Fehler im „System“ können dazu führen, dass die Antwort ausblieb.

Nachhaken macht hier in den meisten Fällen Sinn. Vermeiden Sie in dem Fall jedoch E-Mails, sondern greifen Sie stattdessen lieber direkt zu Telefon. Der persönliche Kontakt kann hier sehr viel Wert sein und liefert statt Standardantworten vielleicht tiefere Einblicke und zeigt die wahren Gründe für eine bisher ausgebliebene Antwort auf.

Übrigens, laut einer Umfrage sehen über die Hälfte der Personaler ein Nachhaken nach bis zu 10 Tagen Wartezeit als gerechtfertigt an.

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Feinheiten im Lebenslauf: Das gefällt Personalern

© Stephen Coburn | Dreamstime.com

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Sich von der Konkurrenz abzusetzen, ist neben der Darstellung der eigenen Person und Qualifikation das Ziel eines jeden Lebenslaufs. Viele Bewerber schießen dabei jedoch übers Ziel hinaus, nutzen Standardformulierungen oder sind an entscheidenden Stellen zu ungenau.

Das führt dazu, dass das eigentliche Hauptziel nicht erreicht wird: Dass der Personaler sich schnell und präzise ein Bild machen kann. Nur so schaffen Sie es in die nächste Runde.

Hier sind einige Feinheiten, die gute von weniger guten Lebensläufen unterscheiden – und bei Personalern gut ankommen:

1. Genauigkeit an der richtigen Stelle

So lange Lücken im Lebenslauf sinnvoll dargestellt sind, sind diese für Personaler kein Ausschlusskriterium. Wenn man dagegen vor der Tätigkeit nur Jahreszahlen (z.B. 2011 – 2013 Controller bei …) angibt, dann kann der Eindruck entstehen, dass man hier etwas versteckt. Wie gesagt, das ist nicht weiter schlimm, aber seien Sie bei der Dauer des Arbeitsverhältnisses immer präzise und führen Sie immer auch den Monat an.

2. Unnötige Details ausblenden

Wie eingangs erwähnt geht es beim Lebenslauf darum, dass sich Personaler schnell ein Bild machen können. Damit dieses nicht von unnötigen Details „verwässert“ wird, gilt es, auf diese zu verzichten. Hierzu zählen vor allem Hobbys, längst vergangene und irrelevante Praktika oder sonstige „Pseudo-Berufsqualifikationen“. Punkten Sie lieber mit harten Fakten, die für die Stelle relevant sind und geben Sie generell immer nur den letzten bzw. höchsten Schulabschluss an.

3. Sinnvolle Projekte, Tätigkeiten und Referenzen klar darstellen

Hierbei handelt es sich um einen wesentlichen Punkt, der über Erfolg und Misserfolg der Bewerbung entscheiden kann. Personaler wollen interessante Projekte, an denen Sie beteiligt waren oder relevante Tätigkeiten nicht mühevoll in der Bewerbung suchen. Führen Sie diese direkt unter dem absolvierten Arbeitsverhältnis (inkl. Dauer mit Monat und Jahreszahl) an. Ein oft missverstandener Punkt sind Referenzen. Hier gehen viele Bewerber dazu über, mit einer Standardformulierung „Referenzen auf Rückfrage nachzureichen“. Wie viele Personaler glauben Sie machen das? Alles was relevant und aussagekräftig ist, muss sofort ersichtlich und verfügbar sein. Deshalb: Fügen Sie Referenzen immer ein, wenn Sie sinnvoll sind.

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Jahresgespräche: Mit Kritik richtig umgehen

© Nyul | Dreamstime.com

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Viele Mitarbeiter gehen mit gemischten Gefühlen ins Jahresgespräch. Oft besteht die Angst seitens des Vorgesetzten kritisiert zu werden. Dabei ist Kritik – wenn sie konstruktiv geäußert wird – etwas durchaus Positives.

Kritik von seiner guten Seite

Unangemessene und dazu noch unkonstruktiv angebrachte Kritik durch Vorgesetzte ist etwas, dass keinem Mitarbeiter Freude bereitet. Ist Kritik aber im Kontext und zielführend formuliert, kann das sogar positiv bewertet werden.

Hinter dieser Deutung steht die Annahme, dass der Vorgesetzte Potenzial sieht und sich die Mühe macht, auf mögliche Verbesserungen hinzuweisen. Entsprechend sollte man die genannten Punkte gewissenhaft aufnehmen und behandeln.

Zum richtigen Umgang mit konstruktiv geäußerter Kritik gehört:

Erst einmal zuhören

Auch für Vorgsetzte ist es mitunter nicht leicht, Kritik zu formulieren. Lassen Sie ihr Gegenüber deshalb seine Ausführungen in Ruhe zu Ende bringen und reagieren Sie dann. Hier macht der Ton die Musik. Bleiben Sie immer ruhig und sachlich – auch wenn es schwer fällt! Nehmen Sie sich wenn nötig einfach etwas Bedenkzeit.

Nicht einfach abblocken

Aus Sicht des Chefs gibt es einen Grund für Kritik. Diese ist aus seiner Sicht also berechtigt. Nun liegt es an Ihnen, wie Sie mit den einzelnen Aspekten umgehen. Wichtig ist es, die Kritik im Ganzen zu verstehen. Wenn Sie bestimmte Teilaspekte nicht verstehen, fragen Sie nach und bitten Sie um Erläuterung.

Positiv Agieren statt negativ Reagieren

Begeben Sie sich noch im Gespräch auf den Weg der Problemlösung. Es ist wichtig, dem Vorgesetzten zu zeigen, dass Sie die Kritik aufgenommen haben und willens sind, die angesprochenen Punkte zu verbessern. Versuchen Sie zu diesem Zweck ggf. einen Aktionsplan aufzustellen und binden Sie den Chef hier in die Überlegung ein. Hinter dem Plan steht die Frage: Wie kann ich die angebrachten Kritikpunkte am effektivsten bearbeiten?

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